Musikpunkt Nürnberg

Unsere Lehrkräfte für Holzbläser

Flavia Klotz - Oboe - Yoga
Konstantin Jakovlev - Saxophon - Klarinette

Die Blockflöte

Flöten sind unter den ältesten erhaltenen Instrumenten der Welt, dieältesten prähistorischen Exemplare sind aus Tierknochen gefertigt. VomMittelalter (um 1200) bis in den Spätbarock (um 1800) war die Blockflöteeines der beliebtesten und meistgespielten Musikinstrumente. Ihres sanftenKlanges wegen galt sie als Abbild der menschlichen Stimme und wurde oftparallel oder in Kombination mit Sängerinnen und Sängern eingesetzt. Auch inKammermusikbesetzungen mit wenigen anderen Instrumenten oder imBarockorchester erfreute sie sich großer Beliebtheit. Um jede Stimmlageabdecken zu können, wurden Blockflöten in Familien gebaut, das heißt, esgibt sowohl sehr kleine, hohe Instrumente, als auch mittelgroße/hohe undsehr tiefe, die größer als ein Erwachsener sind. Mit Beginn dermusikalischen Klassik starb sie als Profiinstrument aus.

Erst im 20.Jahrhundert wurde sie von Spielerinnen und Spielern wiederentdeckt und esentstanden wieder neue Kompositionen.Die Blockflöte ist als Einsteigerinstrument im Instrumentalunterricht sehrbeliebt, denn sie ist auch für kleine Kinderhände gut geeignet und - richtiggespielt und unterrichtet - ein dankbares "Werkzeug", um sich in kurzer Zeiteinen großen Tonraum und viele verschiedene Spieltechniken zu erschließen.Das Musizieren in Gruppen ist von Anfang an möglich.

Die Querflöte

Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument mit einer, im Unterschied zur Längsflöte, seitlich am Rohr angebrachten Anblaskante. Sie ist ein bedeutendes Solo- und Orchesterintrument. Auch im Jazz  und der Rockmusik wird die Querflöte eingesetzt.

m Laufe der Zeit wurden die Orchester immer größer und lauter, wodurch bei Flötisten speziell auf den britischen Inseln der Wunsch nach einem lauteren, durchsetzungsfähigeren sowie flexibler und einfacher spielbaren Instrument aufkam. Zur Zeit Mozarts war die einklappige Flöte mit im Vergleich zur Traversflöte nur leicht vergrößerten Grifflöchern und manchmal leicht ovalem Mundloch weiterhin das Standardinstrument, das erwartet wurde, wenn eine Komposition eine Querflöte verlangte. Mit Beginn des 19. Jahrhunderts wurden immer mehr Klappen serienmäßig montiert. Es gab alle erdenklichen Klappenvariationen. Mehr oder weniger durchgesetzt hatten sich in Frankreich die fünfklappige Flöte (Es, kurze F-Klappe, Gis, B, C) und in England die sieben- oder achtklappige Flöte (wie in Frankreich, zusätzlich Klappen für tief Cis und C sowie manchmal eine lange F-Klappe). In Deutschland, Österreich und Italien gab es die wohl größte Vielfalt, hier waren Flöten mit 14 oder mehr Klappen sowie viele verschiedene Systeme, die meist nach ihrem Erfinder benannt waren („nach Meyer“, „Schwedlerflöte“, „System Ziegler“ usw.), keine Seltenheit. In den meisten Fällen handelte es sich, abgesehen von den aus England bekannten acht „Standardklappen“, um Trillerklappen oder redundant angelegte Klappen zur Erleichterung bestimmter Passagen.

Die Oboe

Die Oboe ist ein Holzblasinstrument. Sie gehört zum Register der hohen Holzbläser (Flöte und Oboe). Auf französisch heißt Oboe „hautbois“, was wörtlich übersetzt „hohes Holz“ bedeutet. Zum tiefen Holz gehören die Klarinette und das Fagott. Die Oboe ist meistens aus schwarzem Grenadill- oder Ebenholz gebaut, die komplizierte Mechanik ist silbern oder vergoldet. Das Mundstück wird „Rohr“ oder „Röhrchen“ genannt. Es ist ein Doppelrohrblatt aus einer besonderen Art Holz bzw. Schilf. Vor dem Oboenspiel wird das Rohr in Wasser eingeweicht. Beim Anblasen geraten die übereinander liegenden Blätter in Schwingung und erzeugen den schönen und unverwechselbaren Oboenton. Das Mundstück ist sehr empfindlich und auch nur eine begrenzte Zeit spielbar. Oboisten bauen ihre Rohre in der Regel selbst, so dass sie der Oboenschüler bei der Oboenlehrerin erwerben kann. Oboenunterricht ist ab einem Alter von ca. 10 Jahren möglich, je nach Körpergröße auch früher.

Vorläufer der heutigen modernen Oboe war im Mittelalter die Schalmei, welche sich dann im 17. Jahrhundert in der Epoche des Barock zur Oboe weiterentwickelte. Für die historische Aufführungspraxis barocker Musik wird die sogenannte Barockoboe heutzutage noch immer verwendet. Die Oboe ist ein Orchesterinstrument und nimmt im klassischen Sinfonieorchester hinter dem Streicherapparat einen zentralen Platz ein. Da der Oboenton sehr ausgeprägte Obertöne hat, ist sein Klang besonders deutlich hörbar. Daher hat es sich seit dem 19. Jahrhundert eingebürgert, dass der Oboist vor Proben und Aufführungen den anderen Musikern den Ton a' zum Einstimmen angibt. In der romantischen Orchestermusik ist die moderne Oboe durch ihren zauberhaften Klang dafür bekannt, besonders schöne und einfühlsame Melodien zu übernehmen. Doch bis der junge Oboist diesen schönen Oboenton erreicht, sind manchmal einige Jahre geduldigen Übens erforderlich. Oboe kann man nicht nur im Sinfonie- oder Blasorchester spielen, sondern natürlich auch in kleinen bis größeren Ensembles und Kammermusikbesetzungen oder auch solistisch.
Im Musikpunkt Nürnberg gibt es immer wieder die Möglichkeit, bei kleineren Konzerten seine Musizierfreude und den Fortschritt auf dem Instrument darzubieten.


Die Klarinette

Die Klarinette ist ein Abkömmling der Schalmei. Sie war, bevor sie von Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts in der Eigenart ihres fülligen und modulationsfähigen Klanges entdeckt wurde, ein Volksinstrument und spielt bis heute in der Militärmusik eine besondere Rolle.

Ihr Name ist eine Verkleinerungsform von Klarine, der Bezeichnung für die ähnlich klingende Trompete. Die Klarinette wird aus Grenadierholz gebaut; doch nimmt man bei Instrumenten, die für die Tropen bestimmt sind, auch Kunststoffkautschuk oder Plexiglas, denn dieses Material kann nicht reißen. Das Instrument ist zilindrisch gebohrt. Es setzt sich zusammen aus dem Mundstück oder Schnabel, der Birne, dem Oberstück, dem Unterstück und dem kegelförmig erweiterten Schallbecher. Am Mundstück ist das einfache Rohrblatt aus Schilf oder dergleichen befestigt, das als bewegliche Aufschlagzunge wirkt. Die Klarinette hat 18 Tonlöcher und bis zu 20 Klappen oder Brillen.

Das Saxophon

Es heißt nach seinem Erfinder, dem fanzösischen Instrumentenbauer "Adolfe Sax", der sie 1840-41 konstruiert hat. Er übernahm dabei von der Oboe die konische Rohrmensur, die er wesentlich erweiterte, so wie das Klappensystem, von der Klarinette hingegen das Schnabelmundstück mit dem einfachen Rohrblatt. Dabei wurde das Mundstück so gestaltet, dass der Klang besondere Weiche hat und in den höheren Lagen eine beträchtliche Leuchtkraft erhielt. Obwohl das Saxophon Kind des romanischen Jahrhunderts ist, das nach neuen Klangen auf der Suche war, wurde es erst durch den Jazz populär. Hier und in der Blasmusik hat es sich durchgesetzt, wärend es sich im Sinfonier-Orchester bisher keinen festen Platz erobern konnte. Das ist darauf zurückzuführen, dass sein Ton zwar warm, voll und kräftig ist, jedoch nicht den Glanz der anderen solierten Blasinstrumente besitzt und sich von deren Klang auch deutlich abhebt.
Das Saxophon wird, obwohl es zu den Holzblasinstrumenten zählt, aus versilberten, vernickelten oder lackiertem Messingblech gebaut.

 

 

Die Trompete

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Die Posaune

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Das Waldhorn (Horn)

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